Informationen über Französisch- Polynesien






Lage:

Französisch - Polynesien , Überseekollektivität von Frankreich , bestehend aus fünf Archipele im südlichen Zentral - Pazifik . Eingeschlossen sind rund 130 Inseln, die über den Pazifik zwischen den Breiten 7 ° und 27 ° S und den Längen 134 ° und 155 ° W verstreut sind - eine Gesamtlandfläche, die in etwa der der Metropolen Paris und London entspricht, sich aber fünfmal so weit über einen Ozeanstreifen erstreckt groß wie Frankreich.
   
Gesellschaftsinseln , französische Îles de la Société , Archipel in Französisch-Polynesien im zentralen Südpazifik u.a. Tahiti, Moorea, Bora Bora, Maupiti, Tahaa, Huahine, Raiatea. Es erstreckt sich über eine Länge von 725 km und ist in zwei Inselgruppen unterteilt, die Îles du Vent (Windward Islands) und die Îles Sous le Vent (Leeward Islands). Die größte und bekannteste der Gesellschaftsinseln ist Tahiti auf den Îles du Vent. Moorea ist eine weitere bemerkenswerte Schwesterninsel von Moorea auch Blumeninsel genannt. Raiatea ist die Hauptinsel der Gruppe Îles Sous le Vent, zu der auch Bora-Bora gehört.

Tuamotu-Archipel
,  u.a. Rangiroa, Tikehau, Manihi, französische Îles Tuamotu, auch Paumotu genannt , Inselgruppe Französisch-Polynesiens , zentraler Südpazifik . Der Archipel besteht aus 75 Atollen, einem erhöhten Korallenatoll ( Makatea ) und unzähligen Korallenriffen, die als Doppelkette über mehr als 1.450 km in Nordwest-Südost-Richtung grob verteilt sind. Es ist die größte Gruppe von Korallenatollen der Welt.

Marquesas-Inseln , French Îles Marquises , zwei vulkanische Archipele in Französisch-Polynesien im zentralen Südpazifik , 1.200 km nordöstlich von Tahiti . Die Inseln sind größtenteils hoch und schroff, mit gezackten Gipfeln, die stellenweise auf etwa 1.200 Meter ansteigen. Die größte (200 Quadratkilometer) und bevölkerungsreichste Insel der südöstlichen Gruppe ist Hiva Oa , die Grabstätte des französischen Künstlers Paul Gauguin und des belgischen Sängers Jacques Brel.  Zur Gruppe gehören auch Fatu Hiva und Tahuata mit einer Fläche von jeweils etwa 60 Quadratkilometern sowie die unbewohnten Motane und Fatu Huku. Die nordwestliche Gruppe umfasst Nuku Hiva , Ua Pou, Ua Huka, Eiao und Hatutu.

Austral-Inseln oder auch Tubuai-Inseln, französische Îles Tubua, oder Îles Australes genannt, liegen im südlichsten Archipel Französisch-Polynesiens im zentralen Südpazifik . Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und Teil einer riesigen untergetauchten Bergkette, wahrscheinlich einer südöstlichen Erweiterung der Cookinseln (Neuseeland). Sie erstrecken sich über ein Gebiet von etwa 1.300 km Länge und umfassen fünf bewohnte Inseln -Raivavae (16 Quadratkilometer),Rapa (39 Quadratkilometer), Rimatara (8 Quadratkilometer), Rurutu (29 Quadratkilometer) und Tubuai (47 Quadratkilometer) - sowie die winzigen, unbewohnten Marotiri-Inseln am südlichen Ende der Kette und das Maria-Atoll im Norden.

Gambier-Inseln , französische Îles Gambier, auch Mangareva-Inseln genannt , südöstlichste Ausdehnung des Tuamotu-Archipels von Französisch-Polynesien im zentralen Südpazifik, fast 1.600 km östlich-südöstlich von Tahiti. Die Inseln liegen nördlich des Tropic of Capricorn . Die wichtigste bewohnte Gruppe der Gambiers sind die Vulkaninseln Mangareva (Magareva), Taravai, Akamaru und Aukena. Mangareva, 8 km lang und von einem Barriereriff umgebensteigt in den Gipfeln Duff und Mokoto auf ungefähr 440 Meter an; Rikitea, das Hauptdorf mit der St.-Michael-Kathedrale (1834–71), liegt auf der Ostseite.

Klima auf Französisch- Polynesien und beste Reisezeit:

Auf den Inseln und Atollen Französisch-Polynesiens herrscht tropisches Klima mit maximaler Sonneneinstrahlung. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei etwa 27 Grad Celsius, die Wassertemperatur der Lagunen bei etwa 26 Grad. 


Man unterscheidet zwei Jahreszeiten. Das Klima ist tropisch - warm und feucht. 
Eine warme Regenzeit dauert von November bis April und eine relativ kühle Trockenzeit von Mai bis Oktober. 
Die Streuung der Inseln über 20 ° Breite führt jedoch zu regionalen klimatischen Schwankungen . Außer in den Marquesas und im nördlichen Tuamotus gibt es reichlich Niederschläge, die häufig in heftigen Regenstürmen fallen.  Aufgrund unterschiedlicher Expositionen gibt es lokale Unterschiede. Französisch-Polynesien kann ganzjährig bereist werden. 

Die trockenere und kühlere Periode von April/Mai bis Oktober bildet die beste Reisezeit für Französisch-Polynesien. Es regnet merkbar weniger und die Temperaturen sind etwas kühler und es ist eine geringere Luftfeuchtigkeit und Hitze.
Da es sich jedoch um ein riesiges Gebiet handelt, ist eine pauschale Reisezeit viel zu allgemein. Denn je nachdem, für welches Archipel man sich letztendlich entscheidet, kann die empfohlene Reisezeit abweichen.

Die Reisezeit für die Gesellschaftfsinseln ist ebenfalls die Trockenperiode von Mai bis Oktober. 
Grundsätzlich ist es auf den Tuamotu-Inseln weniger regnerisch als auf den Gesellschaftsinseln.
Die Reisezeit für die Tuamotu-Inseln geht etwas früher los. Ab April kann man auf die Inseln reisen und es sich bei prallem Sonnenschein und feinsten Sommertemperaturen gut gehen lassen. Dank der durchgehend perfekten Wassertemperaturen kann man zu jeder Zeit sich eine erfrischende Abkühlung im Pazifik gönnen.
Die beste Reisezeit für die Marquesas-Inseln ist im Prinzip das ganze Jahr., da es dort insgesamt wärmer ist.
Beachten sollte man allerdings, dass es zwischen Dezember und April auf diesem Archipel am meisten regnet.
Die beste Reisezeit für die Tubuai auch Austral-Inseln genannt, sind die Übergangsmonate April, Mai, Oktober und November. Im Vergleich zu den Masquesas-Inseln ist das Klima auf den Austral-Inseln merkbar kühler. Die Temperaturunterschiede sind nicht enorm. Allerdings wird es im Südwinter für Pazifikverhältnisse vergleichsweise kühl.

Während es in den Monaten von Dezember bis April ziemlich heiß und schwül werden kann, ist es von Mai bis September angenehm warm. Allerdings können die Wassertemperaturen ein wenig runter kühlen und für einen sommerlichen Strandurlaub ein wenig zu kühl werden. 


Flughafen:

Der Flughafen Papeete - Faa'a International ist der wichtigste Verkehrsflughafen des französischen Überseegebietes Französisch-Polynesien, einer Inselgruppe die sich im südlichen Pazifik befindet. Der Flughafen befindet sich auf der bevölkerungsreichsten und größten Insel Tahiti.

Flugdauer/Ortszeit:

Die reine Flugzeit nach Tahiti beträgt mindestens 22 Stunden, Mit Zwischenstopps dem entsprechend länger.

Frankfurt –  rund  Stunden.

Um nach Französisch-Polynesien zu reisen, benötigt man rund 22 Stunden Flugzeit. Vor Ort beträgt die Zeitverschiebung MEZ (Winterzeit) -12 Stunden.

Fluglinien:

Air Tahiti Nui
Air France
French Bee
United Airlines
Hawaiian Airlines
Air New Zealand
Aircalin
Air Tahiti (Inselflüge)

Seit 15.07.2020 fliegt Air Tahiti Nui ab DE über Paris mit Transit/Tankstopp in Vancouver, da die Grenzen der USA noch geschlossen sind. Ein Stopover ist nicht möglich.

Zeitzone der Tahiti-Inseln

Die „Inseln von Tahiti“ haben eine Zeitverschiebung von -11 Stunden gegenüber der MEZ und -12 Stunden gegenüber der ME Sommerzeit. Wenn es in Deutschland also 8 Uhr morgens ist, ist es in Tahiti 21 Uhr am Vorabend, im Sommer entsprechend 20 Uhr am Vorabend. Französisch Polynesien selbst kennt keine Sommerzeit.

Zeitzone der Marquesas -Inseln

Die Marquesas-Inseln haben eine halbe Stunde weniger Zeitverschiebung: wenn es in Deutschland 8 Uhr morgens ist, ist es auf den Marquesas 21:30 Uhr am Vorabend (bzw. 20:30 Uhr im ME Sommer). Bei Flugzeiten zwischen Tahiti und den Marquesas wird jedoch meistens die Zeit nach Tahiti-Zeit angegeben und die Zeitdifferenz übergangen.

Zeitzone der Gambier-Inseln

Die Gambier-Inseln haben eine Stunde weniger Zeitverschiebung im Vergleich zu Tahiti: Wenn es in Deutschland 8 Uhr morgens ist, ist es auf den Gambier-Inseln 22 Uhr am Vorabend (bzw. 21 Uhr im ME Sommer).


Landessprache:

Die offiziellen Sprachen in Französisch-Polynesien sind Tahitianisch und Französisch. In den meisten touristischen Zentren, größeren Hotels und Restaurants wird zudem auch Englisch gesprochen.

Währung:

Die Währung in ganz Französisch-Polynesien ist der Pazifische Franc (Comptair Francais du Pacifique Franc, kurz CFP), die Bankabkürzung lautet XFP. Es besteht ein fester Wechselkurs zwischen dem CFP und dem Euro.
1 Euro = 119,33 CFP
Es entsprechen z.B. 100 CFP ca. 0,84 Euro, 1000 CFP ca. 8,40 Euro. Es empfiehlt sich, Euro am Flughafen bei Ankunft in die Währung CFP zu wechseln.  Ein Zurückwechsel dieser Währung in Deutschland ist nicht möglich. Der CFP kann nur in Tahiti in Euro zurück gewechselt werden.

Stromversorgung:

Die Stromspannung beträgt 110 Volt (in älteren Hotels) oder 220Volt/60 Hertz (bei neueren Anlagen). Eventuell ist ein französischer Adapter erforderlich, den Sie meistens an der Rezeption erhalten können.